Zahnfleischbluten, Zahnfleischentzündung

Eine Zahnfleischentzündung kommt in den meisten Fällen aufgrund einer unzureichenden häuslichen Mundhygiene zustande.

Werden die Zähne nicht regelmäßig oder nicht optimal geputzt und die Zahnzwischenraumpflege vernachlässigt, kommt es zu Bakterienansammlungen. Es bildet sich Zahnbelag (Plaque), welche Entzündungen des Zahnfleisches verursacht. Diese Entzündung wird "Gingivitis” genannt.

Dem Patienten fallen diese Entzündungen als Blutung während des Zähneputzens und teilweise als Rötungen des Zahnfleischs auf. Patienten sollten bei diesen Anzeichen ihren Zahnarzt oder Parodontologen aufsuchen. Durch eine professionellen Zahnreinigung in Verbindung mit gezielten Mundhygieneinstruktionen kann dieser Entzündung entgegengewirkt werden. Innerhalb von 5-10 Tagen bildet sich die Entzündung dann zurück.

Wird eine Zahnfleischentzündung nicht ausreichend behandelt, ist es möglich, dass sich der gesamte Zahnhalteapparat entzündet. Dies wird als Parodontitis bezeichnet– (im Volksmund auch als Parodontose bekannt), welche im weiteren Verlauf zu Zahnfleischtaschenbildung, Haltefaser- sowie Knochenabbau bis hin zu Zahnverlust oder -lockerungen führen kann.

 

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Zahnfleischbluten

Was kann Zahnfleischbluten bedeuten und wie kann ich Zahnfleischbluten stoppen?

Zahnfleischbluten ist immer ein Zeichen für eine Entzündung. Die Entzündung kommt zumeist durch Zahnbelag und dessen Bakterienmilieu zustande. Durch eine gute häusliche Mundhygiene und regelmäßige Zahnreinigungen ist es möglich Zahnfleischbluten zu stoppen. In seltenen Fällen kann eine Zahnfleischentzündung auch andere Ursachen haben. Zu diesen seltenen, aber schwierigen festzustellenden Fällen gehört z.B. das Vorliegen einer Autoimmunerkrankung, Schwangerschaft, viralen Infektionen oder einem zu tiefen oder unzureichenden Kronenrand.

Wie gefährlich ist Zahnfleischbluten?

Zahnfleischbluten als Zeichen einer Entzündung kann im frühen Stadium geheilt werden und ist reversibel. Wird sie nicht behandelt, kann sie sich zu einer Parodontitis weiterentwickeln, das heißt zu einer Erkrankung des gesamten Zahnhalteapparates. In diesem Stadium ist die Entzündung nicht reversibel. Durch die richtige Therapie kann sie lediglich gestoppt und der Fortschritt aufgehalten werden.

Welche Auswirkungen hat das Zahnfleischbluten während der Schwangerschaft auf die Zähne der Mutter?

Aufgrund hormoneller Umstellungen ist die Durchblutung und eine Entzündungsbereitschaft erhöht. Dadurch kann es vermehrt zu Zahnfleischbluten kommen. Achtet die werdende Mutter weiterhin gut auf ihre häusliche Mundhygiene, hat dies keinen Einfluss auf ihre Zähne. In jedem Fall ist während der Schwangerschaft eine professionelle Zahnreinigung indiziert, welche ebenfalls zu einer gesunden Mundflora beiträgt. Schwangere Frauen, die an einer Parodontitis erkrankt sind, haben eine erhöhtes Risiko für eine Frühgeburt. Es empfiehlt sich ein Termin beim Parodontologen vor der Schwangerschaft, um eine Parodontitis auszuschließen oder aber frühzeitig zu behandeln.

Ist Zahnfleischbluten eine Erkrankung?

Zahnfleischbluten ist ein häufiges Anzeichen für erste pathologische Veränderungen des Zahnfleischs. Die Gefäße erweitern sich, es tritt mehr Flüssigkeit als Abwehrfunktion am Zahnfleischrand aus, und die unspezifische (später spezifische) Immunantwort beginnt die Bakterieninvasion zu bekämpfen. Eine Entzündung des Zahnfleisches oder des gesamten Zahnhalteapparates werden daher als Erkrankung eingestuft.

Zahnfleischbluten ist ein häufiges Anzeichen für erste pathologische Veränderungen des Zahnfleischs. Die Gefäße erweitern sich, es tritt mehr Flüssigkeit als Abwehrfunktion am Zahnfleischrand aus, und die unspezifische (später spezifische) Immunantwort beginnt die Bakterieninvasion zu bekämpfen. Eine Entzündung des Zahnfleisches oder des gesamten Zahnhalteapparates werden daher als Erkrankung eingestuft.

Ist jedes Zahnfleischbluten gleich Parodontitis?

Nein zu Beginn der Erkrankung handelt es sich um eine Gingivitis, die zu einer Parodontitis werden kann

Wann sollte ich bei Zahnfleischbluten den Zahnarzt aufsuchen?

Bei Zahnfleischbluten sollte der Patient umgehend einen Zahnarzt aufsuchen. Es handelt sich um eine Entzündung, deren Ursache festgestellt und behandelt werden muss. Im besten Fall helfen wir Ihnen Ihre Mundhygiene so umzustellen, dass Ihr Zahnfleisch zukünftig gesund bleibt und nicht mehr blutet. Es kommt aber auch häufig vor, dass eine Parodontitis vorliegt, die nie festgestellt wurde und deshalb dringend behandelt werden sollte.

Was verursacht Zahnfleischbluten und schlechten Atem?

Die häufigste Ursache für schlechten Atem ist eine mangelhafte häusliche Mundhygiene. Werden die Zähne nicht regelmäßig gründlich gepflegt, kommt es zu Zahnbelag und Bakterienansammlungen. Sie bedingen schlechten Atem und Zahnfleischbluten. Außerdem kann es zu Karies und Zahnbetterkrankungen kommen, welche ebenfalls schlechten Atem verursachen. Manche Menschen haben zudem unterschiedlich raue Zungen, die ein Reservoir für Bakterien darstellen kann.

Generell sollte die Zunge täglich mit einer Zungenbürste gereinigt werden, damit sich die Bakterien nicht auf dem Zungenrücken zwischen den Geschmacksknospen einnisten können.

In einigen Fällen kann es unabhängig von schlechter Mundhygiene zu Mundgeruch kommen. In diesen Fällen sollte ein Gastroenterologe und / oder Hals-, Nasen-, Ohrenarzt aufgesucht werden. Ihr Parodontologe wird sie dahingehend gerne beraten.

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Zahnfleischentzündung

Was hilft schnell bei Zahnfleischentzündung?

Eine optimale häusliche Mundhygiene, die 2x tägliches Zähneputzen und die Zahnzwischenraumpflege beinhalten, sowie regelmäßige professionelle Zahnreinigungen helfen bei Zahnfleischentzündungen. Es ist zudem obligat täglich die Zahnzwischenräume zu reinigen. Zusätzlich kann eine Mundspüllösung über einen Zeitraum von 10 Tagen helfen.

Was ist eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) und was ist der Unterschied zur Parodontitis?

Eine Entzündung des Zahnfleisches entsteht in den meisten Fällen aufgrund schlechter Mundhygiene. Bildet sich Belag mit Bakterienansammlungen in der Mundhöhle, welcher nicht entfernt wird, entsteht eine Gingivitis. Wird diese nicht bekämpft, kann sie sich zu einer Parodontitis weiterentwickeln, einer Entzündung des gesamten Zahnhalteapparates. Sie kann im Verlauf zu Zahnfleischrückgang, Taschenbildung und Knochenabbau bis hin zu Zahnlockerungen und -verlust führen.

Wie lange dauert es, bis eine Zahnfleischentzündung weg ist?

Wird eine Zahnfleischentzündung mit den richtigen Methoden behandelt, dauert es ca. 5-10 Tage, bis sie abgeheilt ist.

Welches Medikament hilft bei Zahnfleischentzündung?

Ein wirkliches Medikament gibt es nicht gegen eine Zahnfleischentzündung. Jeglicher Zahnbelag muss entfernt, beispielsweise durch eine professionelle Zahnreinigung, und eine gute Mundhygiene aufrechterhalten werden, nur dann bildet sich die Entzündung zurück.

Ursachen der Zahnfleischentzündung: Warum entzündet sich das Zahnfleisch?

Hauptursache für Zahnfleischentzündungen ist eine unzureichende häusliche Mundhygiene. Aufgrund von suboptimalem Zähneputzen oder einer falschen Zahnputztechnik, bildet sich Zahnbelag, angereichert mit Bakterien, der Plaque. Diese verursachen Zahnfleischentzündungen.

Wie lange dauert es, bis eine Zahnfleischentzündung weg ist?

Wird eine Zahnfleischentzündung mit den richtigen Methoden behandelt, dauert es ca. 5-10 Tage, bis sie abgeheilt ist.

Wie wirkt die Zahnfleischentzündung auf Zahnfleisch und Zahnhalteapparat?

Eine Entzündung des Zahnfleischs mit Invasion auf den Zahnhalteapparat führt zu Zahnfleischtaschenbildung, mit Ansammlung von Bakterien. Haltefasern des Apparates werden zerstört, der Knochen baut sich ab. Dies führt zu Zahnlockerungen bis hin zu Zahnverlust.

Zahnfleischentzündungen – wie sieht der Ablauf einer zahnärztlichen Behandlung aus?

Nach Feststellung einer Zahnfleischentzündung, unterzieht sich der Patient einer professionellen Zahnreinigung. Hier werden Beläge und Reizfaktoren professionell entfernt und der Patient erhält wichtige Instruktion zur häuslichen Mundhygiene. Zwei bis vier Wochen später erfolgt die erneute Vorstellung beim Zahnarzt. Es wird geprüft, ob sich die Entzündung zurückgebildet hat. Sollte es sich bereits um eine Parodontitis handeln, untersucht der Zahnarzt jeden Zahn einzeln auf Sondierungstiefen, Zahnfleischrückgang, Blutung und Lockerung. Liegt Behandlungsbedarf vor, wird (bei Kassenpatienten) ein Antrag auf Durchführung bei der Krankenkasse eingereicht. Nach Genehmigung durch die Krankenkasse werden die Zahnfleischtaschen unter Betäubung gereinigt und Reizfaktoren entfernt. Diese Behandlung nennt man geschlossene Parodontitisbehandlung oder Scaling und Rootplaning. Wenn eine schwere Form der Parodontitis vorliegt, wird die Behandlung unter Zuhilfenahme eines mikrobiellen Tests sowie systemischen Antibiotika durchgeführt. Nach ca. 3 Monaten erfolgt die Reevalution (Kontrolluntersuchung) der Behandlung. In einigen Fällen folgt im Anschluss eine chirurgische Weiterbehandlung. Hier werden im Rahmen eines kleinen Eingriffs besonders tiefe Taschen eröffnet, gereinigt, Knochendefekte behandelt und das Zahnfleisch anschließend vernäht. Der Eingriff erfolgt unter Lokalanästhesie. Ziel ist es alle Reizfaktoren zu entfernen, eine optimale Hygienefähigkeit zu ermöglichen und somit einen stabilen Zustand des Zahnhalteapparates zu gewährleisten.

Kann ich durch eine gute Mundhygiene eine Zahnfleischentzündung vorbeugen?

Ja, denn durch eine gute Mundhygiene kommt es erst gar nicht zu einer Zahnfleischentzündung.

Muss ich bei Zahnfleischentzündungen zum Zahnarzt?

Ja, die Ursache muss festgestellt und die Entzündung behandelt werden.

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